Informations-Plattform


Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten

Der Corona-Virus zwingt die Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Schließung der Einrichtungen und der Absage von zahlreichen Maßnahmen und Angeboten. Wir möchten auf dieser Plattform eine Möglichkeit bieten, Maßnahmen und Angebote der OKJA beispielshaft darzustellen bzw. zu diskutieren, welche Angebote und Maßnahmen die OKJA in Corona-Zeiten umsetzen kann.

 

Fragestellung

Was kann Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten
bei geschlossenen Einrichtungen anbieten?


Informationen an Kinder- und Jugendliche

Digitale Kinder- und Jugendangebote online

Zivilgesellschaftliche (Hilfs-) Angebote

Was sonst noch geht!


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Beiträge




Christian Herzog (Soziale Gruppenarbeit Bramfeld)
Do, 31. März 2020 - 10:18 Uhr

Hallo,
ich kann sehr den Internetdienst watch2gether.com empfehlen. Auf dieser Plattform können gemeinsam YouTube Videos geschaut und gechattet werden und das alles kostenlos.
Herzliche Grüße!
Christian

> jhttp://www.watch2gether.com/







medien.rlp. – Institut für Medien und Pädagogik e. V.
Do, 30. März 2020 - 13:02 Uhr

Die Corona-Pandemie stellt die Jugendarbeit nicht nur in Rheinland-Pfalz derzeit von neue Herausforderungen. Viele Jugendeinrichtungen haben bereits einiges in Bewegung gesetzt, um die eigenen Arbeitsweisen auf die neue Situation einzustellen und zugleich den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufrecht zu halten. Im Netz gibt es aktuelle eine Bandbreite an Tools und Handreichungen für die „digitale Jugendarbeit einige von Ihnen getestet und hier zusammengetragen. (siehe Link).

> jugend.rlp.de/konzepte-und-materialien/digitalejugendarbeit
> http://www.jugend.rlp.de







BAG OKJE
Do, 30. März 2020 - 13:02 Uhr

Hier eine weitere Plattform zur Diskussion über zur digitalen Jugendarbeit. Das „Digitalcafé Jugendarbeit“ von jugend.beteiigen.jetzt

> padlet.com/jugendbeteiligenjetzt/digitalcafejugendarbeit







Daniela Cornelia Stix (Universität zu Köln)
Do, 30. März 2020 - 12:48 Uhr

Mit dem Thema pädagogische Nutzung von Social-Media-Plattformen in der OKJA habe ich mich in meiner Doktorarbeit beschäftigt. Ich kann mir vorstellen, dass die folgenden zwei Veröffentlichungen den praktisch tätigen Jugendarbeiter*innen in der aktuellen Situation Unterstützung und Reflexionsanreize bieten (bzgl. Anregungen zur praktischen Umsetzung, Argumente gegenüber den Trägern, Wissen/Infos).

Stix, D. C. (2018): Soziale Onlinenetzwerke als pädagogische Handlungsräume. Fallbeispiele der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur professionellen Nutzung von Sozialen Onlinenetzwerken. In: Sozial Extra, Jg. 42, Nr. 3/2018, S.12-15.

Stix, D. C. (2019): Schleichende Grenzaufweichungen und persönliche Verflechtungen. Strategien im pädagogischen Handeln mit Social-Media-Plattformen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik/ZfSP, Jg. 17, Nr. 2/2019, S.167-185.

Leider sind die Texte nicht Open Access erschienen, wer mich mit einer kurzen Mail anschreibt, der*dem kann ich sie aber sehr gern zur Verfügung stellen

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
> www.danielacorneliastix.de








Christian Rastert (Jugendpflege Lich)
Do, 30. März 2020 - 11:40 Uhr

Wir sind dazu übergegangen, alleine im Stadtgebiet und Wahrung der Distanz und unter Einhaltung von Hygienevorschriften die typischen Treffpunkte von Jugendlichen aufzusuchen und zu informieren, daß Treffen oder Zusammenkünfte nicht akzeptabel sind und über die aktuelle Situation aufzuklären. Dies geschieht in Absprache mit den Ordnungsbehörden. Außerdem bieten wir Hilfsdienste über das örtliche Netzwerk an und schauen, ob andere Einrichtungen der Jugendhilfe vor Ort Unterstützung brauchen.


AGOT-NRW
Do, 27. März 2020 - 16:20 Uhr




Michael Trödel (Jugendpflege Kreis Gütersloh)
Do, 27. März 2020 - 15:03 Uhr

„Wir müssen unsere Kontakte soweit wie möglich einschränken“ heißt es derzeit häufig. Für die Jugendarbeit gilt meines Erachtens: Wir müssen unsere Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen soweit wie möglich ausweiten – nun aber digital. Mit den Veränderungen unserer Welt den eigenen Umgang zu finden, führt bei uns allen aktuell zu einer sehr steilen Lernkurve: Wir sind mit Fragen und Herausforderungen konfrontiert, die wir uns „gestern“ noch gar nicht vorstellen konnten. Wir müssen Antworten finden, auf die Gefahr hin, dass sich „morgen“ herausstellt, dass unsere Antworten falsch waren/ wir nun andere Antworten hätten. (Nachher ist man immer schlauer. Oder „Hinterher hat man’s meist vorher gewusst“ ;-) Aber es geht um die Antworten heute! Es geht um kreative Ideen jetzt, um unkonventionelle Lösungen, oft um Mut zur Improvisation, um gemeinsames schlauer werden, fehlerfreundliches Entscheiden, partizipativ neue Wege des Miteinander finden. Es geht also um all das, was immer schon das Potential der Jugendarbeit war, nur wieder auf eine ganz neue Art! J Da sind sicher erst mal Durststrecken zu überwinden… O-Ton einer Kollegin: „Am Anfang war’s schwer mit der digitalen Jugendarbeit, auch frustig. Aber dann ist der Knoten geplatzt und die Kids waren total happy, dass hier endlich wieder was läuft.“

Im Folgenden eine sehr bunte Zusammenstellung thematisch ganz unterschiedlicher Praxisberichte. Fragen, Ideen, Lösungen, Stolpersteinen, von denen die Kolleg*innen vor Ort aus den Jugendhäusern und -verbänden berichtet haben. Auf manche Fragen schlagen wir Antworten vor oder beziehen fachliche Positionen. Aber viele Antworten müssen auch vor Ort gesucht werden. Lösungsideen und-ansätze gibt es u.a. hier aus diesem Netzwerk. Von den Anregungen der Kolleg*innen lebt dieser Newsletter, vielen Dank allen, die daran mitwirken!!

Zusammenarbeit im Team? Eine Frage die direkt zu Beginn auftauchte: „Sollen/müssen wir Honorar-/ Projektmitarbeiter*innen entlassen, weil wir sonst vielleicht Fördermittel zurückzahlen müssen, wenn die für ihr Geld keine Jugendarbeit gemacht haben?“ Wir würden es umdrehen: gerade in kleinen Jugendhäusern, Verbänden können die Honorarkräfte Ideen beisteuern und mit umsetzen, wie digitale Jugendarbeit gehen kann. Oft sind die jungen Honorarkräfte ja vertrauter mit „neuen“ Medien und in der Gruppe sind wir sowieso schlauer und kreativer. Virtuelle Besprechungsräume mögen erst mal unvertraut sein. Aber so klappen jetzt manche Teambesprechungen sogar besser, da es z.T. vorher schwer war, die verstreut wohnenden Honorarkräfte unter einen zeitlichen Hut zu bekommen. Zu Programmen und Apps: da gibt es einiges auf dem Markt, die kostenfreien Versionen reichen oft aus. Gearbeitet wird z.B. mit „Skype“, „Zoom“, „microsoft teams“. Für alle Programme gibt’s übrigens Tutorials im Netz.

Kontakt zu den Kids über welche Wege? Um in den Kontakt mit den Kids zu kommen, müssen wir uns auf ihre „Kanäle“ einstellen. „WhatsApp“, „Instagram“, „Snapchat“ werden am häufigsten genannt. „IGTV“ ermöglicht als Videoanwendung von Instagram das Versenden längerer Videos. „Discord“ für Gaming, mit Videochatfunkion kann man sich dann auch mal wieder sehen. https://learningapps.org ist gut für Umfragen, Abstimmungen geeignet. Eröffnung eines Youtube-Kanals ist von einem Jugendhaus gerade in Vorbereitung. Auslaufmodell bei den Kids scheint „facebook“ zu sein oder Kommunikation per „eMail“. Viele der Apps laufen auf dem PC/Notebook wie auf Smartphone. Apropos device: nicht alle Fachkräfte verfügen über ein Diensthandy. Wo noch nicht der Fall, sollte dies unseres Erachtens jetzt dringend nachgeholt werden – als Arbeitsmittel für digitale Jugendarbeit halten wir es für unverzichtbar (die regelmäßig anfallenden Kosten sind über den Päd. Etat finanzierbar). Die Verwendung mancher Messengerdienste ist nicht immer kompatibel mit Datenschutzvorgaben mancher Träger. Wir plädieren an dieser Stelle für eine - mindestens zeitweilige - Neubewertung, für eine unbürokratische Güterabwägung: um digitalen Kontakt zu Kids zu halten oder wieder neu aufzubauen, um möglichem Budenkoller von Kinder und Jugendlichen entgegenzuwirken, um Entlastung für isolierte Kids in möglicherweise belasteten Familienkonstellationen zu schaffen… schlagen wir vor, aktuell Fünfe gerade sein lassen!! 100% safe zu sein und Jugendarbeit in herausfordernden Zeiten zu machen, passt oft nicht gut zusammen. Zusätzlich - nicht alles, was „oldschool“ ist, muss man aufgeben: einige Jugendhäuser verschicken Briefe an ihre Besucher*innen, zur ersten (Wieder-)Kontaktaufnahme (vielleicht mit einem ein Hinweis auf die digitalen Angebote & Möglichkeiten per QR Code).

Was mit den Kids jetzt machen? Nicht nur als „Angebot gegen die Langeweile“ sondern wegen der Interaktivität und dem Kontakt stehen Challenges jeder Art gerade hoch im Kurs. Sie zeigen viel Kreativität und fordern die Jugendlichen zur Beteiligung heraus. „Internationaler Tag der Jogginghose…“ Das Jugendhaus „HOT Alte Dame“ (zwar nicht im Kreis GT, sondern in Rheine, aber über eine Fobi bekannt) macht tägliche Aktionen zum jeweiligen Tag des… In der Anlage eine pdf, die neben den Beispielen einen guten Einblick gibt, wie die (hochmoderne) alte Dame ihre Ideensammlung strukturiert und zur To-do-Liste konkretisiert. Die Kids anregen, vorzulesen bzw. Podcasts zu erstellen für Nichten und Neffen oder Nachbarskinder oder Oma, Opa oder andere alte Leute… www.skribbl.io so ähnlich wie Montagsmaler Mal was ganz analoges: Das JuZ Checkpoint verleiht Gesellschaftsspiele für zu Hause und verbindet es gleich mit Öffentlichkeitsarbeit (siehe Anlage) Es gibt noch so viel mehr… schreibt es uns für den nächsten Newsletter J

Beratungsangebote – wann, wie, wo? Darüber sollten Infos überall zu finden sein. Auf der Homepage, an der Tür angeschlagen, via facebook als Info an die Kooperationspartner*innen! (Der Hinweis „Wir stehen zur Verfügung…“ scheint uns da zu minimalistisch). Es gibt von einigen Einrichtungen Telefonsprechstunden zu festen Zeiten z.T. in Kooperation mit Schulsoziarbeit. Auch Hinweise auf Angebote von Beratungsstellen können hilfreich sein. Sehr spezifisch (aber da gab es eine Nachfrage) der Hinweis einer Kollegin: --> LINK ÄRZTEBLATT

Öffentliche Präsenz der Angebote Das digitale Jugendhaus braucht weniger definierte Öffnungs-/Angebotszeiten, Zeiten der Erreichbarkeit als das physische Jugendhaus. Oder vielleicht doch nicht?? Hier gute Beispiele, um Präsenz zu zeigen: Viele Infos sind auf der Homepage des JZ Pentagon gebündelt www.jz-pentagon.de https://online.life-house.de/ www.hot-alte-dame.de/coronazeit-rheineathome/ Überhaupt finden wir es zentral, im Moment gute Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Zeitungen werden die Kids eher nicht lesen. Aber Mama oder Papa, Oma oder Opa, die Nachbarin oder andere Multiplikatoren. Beispiele für Pressearbeit siehe Anlage.

Und sonst noch? Frage: „Sonderzuschuss für Ferienfahrten [im Sommer?] auch für Familie, die über Kurzarbeit in finanzielle Engpässe geraten?“ Antwort für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes GT: für den Sonderzuschuss gibt es eine Einkommenstabelle mit den Grenzen je nach Personen im Haushalt (siehe Anlage). Weitere Details bei euren Jugendpfleger*innen oder den Kolleginnen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe Anja Vennemeyer und Doris Wildemann. Die Deutsche Telekom Stiftung fördert unter dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt“ in der bundesweiten Initiative „Ich kann was!“ Projekte und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit je bis zu 10.000 €. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft gut und erfolgreich zu gestalten. (Details zum Verfahren siehe Anlage).

Zum Abschluss noch was „politisches/gesellschaftliches“: Jugendarbeit setzt sich ja immer mit der Frage auseinander „Wie wollen wir das hier zusammen machen?“ Das ist Politik - nicht als Regierungs- sondern als Lebensform! Viele Dinge müssen wir jetzt und auch künftig anders machen. Wie halten wir’s z.B. mit Solidarität? Könnte eine spannende Debatte sein im Kreis der Kolleg*innen und mit den Kids. Dazu ein paar...--> Gedanken von Margarete Stokowski:

        Weitere Anlagen:
-->DOWNLOAD PDF Übersicht Digitale Ideen
-->DOWNLOAD PDF Zeitungsartikel


LAG Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin
Do, 27. März 2020 - 14:51 Uhr

Digitale Panels in Zeiten von Corona zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin
Die Corona-Meetings der LAG OKJA Berlin haben gezeigt, dass es derzeit einen gestiegenen Bedarf an themenspezifischen Austausch in Zeiten der Corona-Pandemie gibt. Um uns gegenseitig zu empowern, haben wir daher 10 digitale Panels entwickelt, die allen Berliner Jugendarbeiter* innen ab kommender Woche zur Verfügung stehen & genutzt werden können:

• Methoden und Werkzeuge für digitale Jugendarbeit (Di, 31.03.20, 10:00 Uhr)
• Corona und Mädchen*arbeit / Geschlechtersensible Arbeit (Di, 31.03.20, 12:00 Uhr)
• Corona und kommunale Jugendarbeit (Mi, 01.04.20, 11:00 Uhr)
• Mobile Jugendarbeit und Corona? (Mi, 01.04.20, 11:00 Uhr)
• Offene Arbeit in einer Kinderfreizeit in Zeiten von Corona (Mi, 01.04.20, 15:30 Uhr)
• Umgang mit Datenschutz im Hinblick auf Corona (Do, 02.03.20, 16:00 Uhr)
• Kids mit Fluchtgeschichte in Zeiten von Corona • Work-Life Balance und kollegialer Austausch in Zeiten von Corona
• Angebotsstunden, LV, Honorarkräfte und Co. in Zeiten von Corona?
• Rassistische Angriffe auf Jugendliche, antisemitische Verschwörungstheorien zum Corona Virus?

Anbei findet Ihr alle wichtigen Informationen, um an den Panels teilzunehmen. Einfach auf den Link klicken, Passwort eingeben und dabei sein!

Siehe Anlage: -->DOWNLOAD PDF


Julian Bahr
Do, 26. März 2020 - 16:47 Uhr

Checkpoint macht im Netz weiter...
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wollen wir uns nicht abhalten lassen weiterhin mit Jugendlichen zusammen Iserlohn zu gestalten. Dementsprechend haben wir 90 Prozent unserer Arbeit ins Internet verleg und bieten dort eine Plattform für den Austausch. Das heißt konkret, dass wir einen Discordserver eingerichtet haben und dort ein Programm für Kinder und Jugendliche anbieten, was vom gemeinsamen Zocken, über Quizrunden, über Kochaktionen und Talkrunden besteht (siehe Datei „Programm Discord“). Wir wollen die Chance nutzten und gemeinsam mit den jungen Menschen in Iserlohn die Hoffnung hochhalten dass eine gute Zeit nach der Corona-Krise auf uns wartet.

Wir wollen damit die Kompetenzbildung im Bereich der Mediennutzung voranbringen, indem wir mit den Besucher/innen auf dem Server Beziehungen aufbauen und vertiefen und somit auch in der Netznutzung weiterbilden. Die Mediale Welt nimmt immer größere Bedeutung bei der Identitätsbildung von jungen Menschen ein und wir wollen diesen Bereich nicht pädagogisch unbesetzt lassen in unserer Region. Wir wollen über Sprach im Netz reden, für den Schutz der eigenen Privatsphäre werben und im gesunden Umgang mit den neuen Medien sensibilisieren. Damit sollen unsere Teilnehmer zu Vorbildern im Umgang und zu Helden im Netz auch über die Corona-Krise hinaus werden.

Mit einem Team aus 12 festen Mitarbeitern und weiteren 10 Ehrenamtlichen versuchen wir aktuell die freie Zeit der Kinder und Jugendlichen mitzugestalten. Bisher sind 70 Nutzer auf dem Server angemeldet.

Auf dem Server finden auch Gruppen statt, die nicht auf dem Flyer stehen wie z.B.:

Die Oase (geschlossener Raum für max 2 Personen für Seelsorge etc.) Girls- Unite(geschlossene Gruppe) oder auch Sachen wie Laber Rhababer, CP Radio, Sonntalk etc. Wir haben über 70 Teilnehmer*innen

Darüber hinaus haben wir 5 Gruppen gebildet die sich mit folgenden Themen befassen:

1. Direkte Hilfe (Lebensmittel, Einkaufsfahrten, Unterstützung bestehender Angebote und Initiierung eines eigenen Angebotes: Versöhnung hilft): Ich schicke dir einige Fotos

2. Digitales Jugendzentrum (Discord, Insta, Facebook und Konzeptentwicklung für die Zukunft)

3. Teamintern: dort werden Teamschulungen vorbereitet und durchgeführt, vergangene Sachen reflektiert, neu geplant

4. Haus und Hof: Renovieren, aufräumen, repariren, seit dieser Woche nur noch in Kleingruppen zu zweit

5. Büro: Verwaltung, Dokumentation, Management

Fakt ist: Die Offene Arbeit ist gerade in dieser Situation extrem flexibel und kann helfen, auch wenn die Strukturen wegfallen, weil sie nicht an Strukturen gebunden ist.

Für weitere Informationen unter 0176/84098787 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Anlagen:
--> Bild "CP_MA"
--> Bild "Programm Discord Woche 1 final"




Gerrit Diekmann M.A (Kinder- und Jugendarbeit im Johannes-Busch-Haus & Schulsozialarbeit an der Mathilde Anneke Gesamtschule)
Do, 26. März 2020 - 16:47 Uhr

anbei unser Konzept zur digitalen Jugendarbeit in Zeiten der Corona-Krise. Hier auch ein Link zu unserer HP, wo die einzelnen Angebote noch einmal verlinkt sind: https://www.cvjmmuenster.de/ Unter dem Reiter "wir sind für euch da" oder auch unter den News findet du noch ein paar Infos.

In den nächsten Tagen erscheint auch ein Bericht in der Zeitung über Angebot auf Instagram.

Hier auch ein Artikel über die organisierte Einkaufshilfe, wo wir u.a. auch aktiv sind: https://www.wn.de/Muenster/4171664-Gemeinsam-durch-die-Corona-Krise-Studenten-organisieren-ehrenamtliche-Einkaufshilfe

--> www.cvjmmuenster.de
--> www.wn.de/Muenster/...
--> PDF DOWNLOAD "Digitale JUgendarbeit"

HOT Juengerbistro
Do, 26. März 2020 - 16:47 Uhr

Aktionen und Angebote in der offenen Arbeit in Zeiten der Corona Krise:

Instagram als individueller Kontakt Bereits im Vorfeld der Corona Krise hat sich Instagram als soziale Plattform zur Interaktion zwischen Jugendeinrichtung und Besucher*innen sehr durchgesetzt und etabliert. Auf der einen Seite können die Mitarbeitenden durch die Stories der Jugendlichen auf dem Laufenden sein, was die Befindlichkeitslage und Interessen der Besucher*innen angeht. Darüber hinaus können durch „PN“ (persönliche Nachrichten) Kontakte und Austausch gepflegt werden bzw. Gespräche und Austausch auf andere Plattformen verlegt werden.

Instagram als gezielter Impuls Aus der Jugendeinrichtung können also durch die eigene Instagram Seite auch bewusst Impulse gesetzt werden. Hierzu werden im HOT-Juengerbistro zur Zeit Homestories und Aktionen durch Filme und Postings vorbereitet, die bewusste Impulse zur Freizeitgestaltung setzen. Diese Impulse werden auch in den anderen Jugendeinrichtungen des Kirchenkreises (Lighthouse / em86 und Meeting Point )übernommen. Hier findet ein effizienter Austausch statt. Die benannten Impulse geschehen durch:
- Challenges: Mach diese Aktionen nach und poste selbst ein Foto/ Video mit einem speziellen Hashtag. Hier können bereits bekannt Aktionen wie der Bottle Flip, Planking etc. wieder aufgegriffen werden. Es entstehen aber auch neue Aktionen.
- Angebote: davon ausgehend, dass ein ganzer Teil der Zielgruppe zur Zeit Schwierigkeiten hat, die isolierte Zeit gezielt zu füllen, werden Bastelaktion und Anleitungen als Videos in die Instagram Stories gestellt und laden zum Nachmachen ein. Auch hier wird Interaktion über die Stories eingeführt.
Beim Bereich Instagram als Impuls, steht also der Bereich der sinnvoll gefüllten Freizeit im Vordergrund.

Interaktion über „Discord Server“ Im Rahmen der inhaltlichen Kooperation mit CVJM Hagen und dem Jugendzentrum Qbe (ebenfalls Hagen) konnten wir die Vorteile eines Discord Servers kennenlernen und aus diesem Beispiel eine Adaption für die Jugendeinrichtungen im Kirchenkreis Herne adaptieren. Discord ist neben Twitch eine bereits eingeführte und bekannte Plattform. Zumeist wird sie im Bereich Gaming oder Youtube zur Interaktion genutzt. Bekannte Youtuber wie „Tanzverbot“ nutzen diese Plattform, um die Follower zu vernetzen und selber in Kontakt zu treten. Über einen Einladungslink, der über Instagram publiziert wird, können die Jugendlichen den Server betreten. Dort finden sie eine Struktur, ähnlich einer Wohnung mit verschiedenen Räumen vor. Als Kommunikationsmedium steht entweder Text oder Sprache zur Verfügung.
Somit können hier „Online“ Präsenzzeiten der Mitarbeitenden angeboten werden. Es ist möglich, alle Nutze über eine Nachricht zu informieren. Diese Information kann zum Beispiel beinhalten, welche Mitarbeitenden online gehen oder auch eine Einladung zu einer gemeinsamen Aktion. Ein Raum stellt beispielsweise ein Spielzimmer dar, wo man sich zu unterschiedlichsten Online Turnieren verabreden kann. Online Skip Bo, Browser Games aber auch andere Spiele können von hier aus organisiert werden.
In der Raumstruktur gibt es aber auch die Möglichkeit zur Reglementierung. Um ein Beratungssetting zu schaffen, kann ein Raum nur auf Einladung betreten werden und bietet die Möglichkeit, einen Sprachchat durchzuführen. Hier kommen Aspekte der allgemeinen Sozialberatung und Prävention zum Zuge. In geschützter Umgebung können somit ggf. auch private, häusliche Probleme besprochen werden. Als ein weiterer Aspekt wird in einem weiteren Raum auch Hausaufgaben- und Lernhilfe angeboten. Wie in einem „Let´s Play“ bei Gamern können Bildschirme eingeblendet werden. Im ergänzenden Audio Chat können die aktuellen Lernprobleme der „Lernaufgaben zuhause“ besprochen werden. Die Systemvoraussetzungen für Discord sind niedrigschwellig. Ein Internetzugang und eine Handy App oder ein Laptop mit Browser. In den ersten Tagen nach Schulschließung war eine Präsenz in der Jugendeinrichtung noch sinnvoll. Den Jugendlichen aus unterschiedlichsten Nationen (Rumänen, Bulgaren, Syrer) musste erklärt werden, welche Konsequenzen Corona hat. Hier waren mehrsprachige Infos und persönliche Erklärungen (auf Distanz) sinnvoll. Nach der ersten Woche hat sich die Konsequenz und Bedeutung herumgesprochen und wurde auch im Kreis

Nun verlagert sich die offene Jugendarbeit im Kirchenkreis Herne zunehmend ins Internet und bietet sich hier als Anlaufstelle an, bis die Jugendeinrichtungen wieder geöffnet werden können.

Gleichzeitig sind viele Prozesse ungleich komplexer und zeitaufwändiger geworden. Der enge Kontakt zum Jugendamt und die Kooperation mit dem ASD muss hier auf neuen Wegen passieren. Im Fall einer Kindeswohlgefährdung hat das Team deutlich festgestellt, dass Jugendliche ohne Schulbesuch ggf. in eine starke Isolation geraten und die – sonst in den Alltag eingebauten- Begegnungen nicht mehr möglich sind. Hier muss professionelle offene Kinder- und Jugendarbeit als Teil der Präventionskette erfinderisch agieren, um Jugendlichen in Notlagen weiterhin parteilich beistehen zu können.

-->www.jugendzentrum-jacobi.de




Jugendzentrum Jacobi
Do, 26. März 2020 - 16:47 Uhr

(Offene) Jugendarbeit ist und bleibt Beziehungsarbeit. Und weil diese Arbeit gerade auf ein wesentliches Instrument (der ganz persönliche Face to Face Kontakt) verzichten muss, suchen wir in Rheine trägerübergreifend nach digitalen Lösungen, um diese Beziehungen trotz Kontaktverboten und geschlossenen Jugendeinrichtungen aufrecht zu halten. Das Jugendzentrum Jakobi in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Jakobi beteiligt sich selbstverständlich und gerne an Bestreben, ein einheitliches Auftreten zu signalisieren, sich gegenseitig zu unterstützen und trotzdem das eigene Profil zu wahren. Dabei setzen wir auf ganz unterschiedliche Angebote, die Kreativität fördern, einfach "nur" Spaß machen, zur Hilfsbereitschaft anregen, Persönlichkeit bilden, ... und vieles mehr.

Es gibt sowohl Angebote einzelner Träger als auch gemeinsame Angebote, die durch den trägerübergreifend genutzten Hashtag #rheineathome zusammen "beworben" werden - um so eine große Zahl von Jugendlichen und Kindern zu erreichen.

Das digitale Brainstorming der Mitarbeitenden hat bisher zu folgendem Ergebnis geführt:

- Gemeinsamer Hashtag, in dem Jugendliche aus Rheine posten können, wie sie ihren Alltag zu Hause verbringen, auch mit dem Appell an alle, zu Hause zu bleiben (#rheinebleibtzuhause, #rheineohnelangeweile, ...), aber auch mit Kochtipps, Maltipps, Netflixempfehlungen, das beste Gesellschaftsspiel ....

- Inhaltliche Auseinandersetzung mit unseren Themen (Rheine ohne Rassismus, Denk Demokratie, SaM-Themen, Computerspiele,...). Methodisch sollte es spannend sein: Quiz des Tages, Videostatements, ...

- Überlegungen, wie Jugendliche sich sozial engagieren können, ohne mit anderen in Kontakt zu treten: Brieffreundschaften mit Senioren aus dem Altenzentrum, ...

- Die Infos können über die schon bestehenden Instagram-Accounts, die einige von euch haben, geteilt werden und über unsere Homepages

- Fotochallenge -> Thema müssen wir noch überlegen, aber die Ausstellung können wir dann beim Jugendevent machen, das wir feiern, wenn die Coronazeit vorbei ist und Menschen sich wieder versammeln dürfen (wann auch immer das sein mag)

Vielleicht könnte man die Brieffreundschaften auch auf (kranke) Kinder und Jugendliche ausweiten. Ansonsten finde ich Aufgaben wie "poste deinen Tipp gegen Langeweile", "male ein Bild zum Thema xy", "mache ein Foto von dir wie du....", "dein bestes ich bleibe Zuhause Outfit", "das mache ich als erstes, wenn..." "das denke ich über Corona..." "Davor habe ich Angst" Ein Brainstormgedanke der für Rheine angeboten werden könnte wäre die unterschiedliche Gestaltung von Handabdrücken (siehe Anhang). In dem „Erklärtext“ könnte noch: Wir sind nicht allein. Wir danken allen die noch in den Supermärkten und Krankenhäusern usw. arbeiten. Wir bleiben zuhause und machen dieses schön,…Dann könnten die Kinder (Erwachsene) dies z.B. bei Facebook hochladen. Insgesamt braucht man auch nicht viele Materialien, also alles was man zuhause hat kann benutzt werden. Vielleicht haben sogar Familien Fingermalfarbe für die Fenster zuhause.
Gemeinsame Spotify Playlist von den Jugendlichen erstellen! Die Corona Top 100, oder Das Beste gegen Langeweile, gute Laune Musik, ... Einige Dinge laufen schon, andere sind noch in der Umsetzung. Die personellen und technischen Voraussetzungen in den Einrichtungen sind doch sehr unterschiedlich.

-->www.jugendzentrum-jacobi.de




Jugendzentrum ToTT
Do, 26. März 2020 - 16:44 Uhr

Folgende (digitalen Online) Angebote halten wir aktuell in der Offenen Arbeit vor:

Tipps für Kids über die Internetseite www.hitsandkids.de (tägliche Angebote gegen Langeweile in Zeiten von Corona) Presseartikel folgt

Jugendberatung durch Mitarbeiterin über Mobiltelefon (Infos für die Jugendlichen dazu hängen bei uns an der Jugendzentrumstür und werden kommuniziert)

Mädchenprojekt per Post zum Thema „Auszeit“

Instagram Channels für Kinder und Jugendliche (Kontaktpflege, Angebote, Infos etc.) tott_kids jugendzentrum_tott hitsandkids

--> www.hitsandkids.de
-->www.tott.de




Hans-Jürgen Barbarino (Jugendzentrum OASE)
Do, 26. März 2020 - 11:18 Uhr

Wir versuchen derzeit unsere Kinder und Jugendliche (und auch deren Eltern) verstärkt über unsere Homepage (www.jugendzentrum-oase.de) zu erreichen. Viele unserer Besucher*innen haben wir in einem e-Mail Verteiler und konnten diese so über geplante Aktivitäten und deren Verbreitungsmöglichkeit informieren. Neben unserer Homepage dienen uns Whatsapp-Gruppen und Skype als Medium. Die lokalen Zeitungen wurden um Unterstützung gebeten und haben diese auch gegeben. Durch die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit erschließen wir uns sogar einen neuen Personenkreis.

Wir versuchen viele Wege zu gehen. Es ist teilweise Neuland für uns, wie auch für alle anderen Einrichtungen. Das Feetback, welches wir erhalten, ist durchweg positiv. Die Aufforderung, sich an unseren Aktionen aktiv zu beteiligen, nimmt langsam Fahrt auf.

Schade ist der Ausfall unserer einwöchigen Osterfahrt. Wir hoffen alle, dass wenigstens unsere 14-tägige Fahrt im Sommer stattfinden kann. Uns erreichen diesbezüglich Fragen der Teilnehmer und der Eltern. Leider können wir an dieser Stelle keine befriedigenden Antworten geben. Wie auch?

Hoffen wir gemeinsam, schnellstmöglich den Weg in die Normalität zurückzufinden. Mit lieben Grüßen Hans-Jürgen Barbarino
--> www.jugendzentrum-oase.de




Jenny Hübner
Di, 24. März 2020 - 18:39 Uhr

Beschreibung Radio Corax:
Möglichkeiten digitaler Jugendarbeit
Social Distancing - eine von den Forderungen, die es jetzt einzuhalten gilt. Was aber heißt das für Pädagog*innen, die normalerweise ganz nah mit Menschen zusammenarbeiten? Wenn man sich grade auch körperlich möglichst nicht begegnen sollte, bleibt uns ja immer noch die digitale Welt. Wie, wo und auch was sollte aber mit Kindern und Jugendlichen in dieser Welt kommuniziert werden? Solche Fragen stellt sich u.a. die digitale Jugendarbeit. Was damit gemeint ist, inwiefern das vielleicht auch grade Teil der Lösungen in der sozialen Arbeit sein könnte und wie wirtschaftlich gefährdet derzeit Sozialarbeitende sind, haben wir mit Jennifer Hübner besprochen. Sie arbeitet an der Alice-Salomon-Hochschule und engagiert sich auch in Berlin für die Kinder- und Jugendarbeit an der Schnittstelle Praxis-Wissenschaft-Jugendpolitik. --> Zur Radio-Sendung (auf FRN)




Katrin Birkhölzer (Kleiner Muck e.V./ Jugendzentrum HiP)
Di, 24. März 2020 - 14:08 Uhr
Wir haben durch die aktuelle Corona-Krise leider auch einige Veranstaltungen und Angebote absagen müssen. Einige Angebote werden wir nicht nachholen können und verlieren dadurch ggf. Projektmittel. Durch den Ausfall konnten wir manche Honorare nicht zahlen. Hier wird gerade individuell geschaut, inwiefern unsere freiberuflichen Mitarbeiter/ Künstler staatlich unterstützt werden können.

Konkret sind dies folgende Aktionen: -Theaterprojekt "Hilfe, die Herdmanns kommen" in den Osterferien -Stop-Motion-Fake-Film-Projekt in den Osterferien -Newcomernacht (Abschlusskonzert unseres Bandcoachings) // wird im November nachgeholt -Konzert/ After Show Party "At the shore - from acoustic to electro" -Musik-Workshop "GEMA" -tägliche Angebote im offenen Treff Die Stadt Bonn hat signalisiert, dass die Schließung der Einrichtung sich nicht negativ auf die Betriebskostenförderung durch die Stadt Bonn auswirken wird. Insofern haben wir derzeit für unseren Regelbetrieb keine finanziellen Ausfälle.

Für unsere Projekte, die derzeit über den KJFP des Landes NRW gefördert werden, ist zur Zeit noch alles unklar. Nach aktuellem Stand dürfen die Projekte nicht in digitale Formate umgewandelt werden. Unklar ist auch, ob sich die Projektlaufzeit verlängern kann. Ende April endet die Projektlaufzeit für zwei unserer Projekte und wir befürchten, dass wir Restmittel gar nicht mehr ausgeben können.

Dies betrifft auch unsere internationalen Jugendaustauschprojekte (mit Isreal und Tunesien), die wir für dieses Jahr geplant haben. Hier ist vieles unklar, da wir noch nicht wissen, ab wann Maßnahmen wieder stattfinden können. Hier würde uns sehr helfen, wenn wir Projektzeiträume verlängern können, ohne wieder einen neuen Antrag zu stellen.




Katrin Birkhölzer (Kleiner Muck e.V./ Jugendzentrum HiP)
Di, 24. März 2020 - 13:33 Uhr
Im Jugendzentrum HiP probiere wir uns täglich neu aus und haben schon einige Angebote umgesetzt:

teamintern:
-Renovierung unserer Räumlichkeiten
-Putz- /Aufräumaktion
-gemeinsame Überlegungen zu möglichen digitalen Formaten und Aktionen

für unsere Besucher*innen:
-hipathome-Pakete: Alle Kinder, von denen wir eine Adresse haben, haben wir ein hipathome-Paket mit Beschäftigungsmaterial in den Briefkasten geworfen.
-Erreichbarkeit und Kontaktmöglichkeit über whatsapp, telegram, Mail, Facebook, Telefon, discord
-Einrichtung eines digialen Jugendzentrums über die App "discord". Hier haben wir einige Infokanäle eingerichtet, mit vielen Tipps gegen Langeweile und Infos zum Corona Virus. Zudem gibt es weitere Chatkanäle
-Am Freitag startet auf discord auch ein spezielles Angebot für Mädchen ("teatime mit Nessi", girls only). In diesem Chat können sich unsere Mädchen über verschiedene Dinge austauschen. Beim ersten Treffen ist das Thema TIK TOK
-Nächste Woche Dienstag soll es ein ähnliches Angebot für Jungs geben
-Zudem gibt es die Möglichkeit an verschiedenen Terminen mit uns Stadt-Land-Fluss und Co über discord zu spielen
-Wir überlegen aktuell auch für manche Angebote die App "Zoom" zu nutzen (z.B. Werwolf spielen)
-hipathome - Malwettbewerb wurde auf sämlichen Plafformen ausgeschrieben. Bilder können uns bis zum 1. April digital geschickt werden.
-Tutorials: Einige aus unserem Team erstellen zur Zeit Tutorials, die wir dann auf allen Plattformen veröffentlichen (z.B. Wie backe ich Bananenpfannküchlein, wie bastel ich eine Makramee-Blumenampel etc.)
-Zudem planen wir in den nächsten Tagen unsere Kochen ist HiP-Videos, die wir in den letzten Monaten mit Besucher*innen gedreht haben, zu veröffentlichen. In jedem Video wird ein Rezept vorgestellt, welches man mitkochen kann.

Mal schauen, was in den nächsten Tagen und Wochen noch entsteht....

Ziel ist es vor allem unseren Besucher*innen zu signalisieren, dass wir für die da sind und mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Zudem bekommen unsere Honorarkräfte die Möglichkeit, auch ohne Öffnungszeit Angebote zu machen und Honorare zu erhalten. Darüber hinaus merken wir gerade, dass auch unsere Medienkompetenzen ausbaufähig sind und bilden uns gerade täglich fort, nach dem Motto learning by doing




Christoph Schwiedergall (Kinder- und Jugendzentrum FrESch)
Di, 24. März 2020 - 13:33 Uhr
Wir waren vor der Krise auf Instagram und Facebook für die Kinder und Jugendlichen erreichbar. Aufgrund der momentanen Situation besitzen wir nun auch einen Snapchat-Account, eine Community im Playstation-Network sowie einen Discord-Server und einen Minecraft-Server. Ein Roblox-Account ist in der Vorbereitung. So erhoffen wir uns, noch mehr unserer Besucher in diesen besonderen Zeiten digital zu erreichen und für sie da zu sein. Zurzeit sind wir auf sieben sozial-media Plattformen erreichbar. Diese neuen Plattformen wurden auf den bereits bestehenden Plattformen über z.B. die Instagram-Story-Funktion beworben, um die Kinder und Jugendlichen darauf aufmerksam zu machen. Die Accounts werden regelmäßig von den Mitarbeitern auf Nachrichten überprüft, um jederzeit mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu stehen und für sie bei Fragen, Problemen oder einfach zum Reden da zu sein.

Des Weiteren arbeiten wir ein Konzept für einen Livestream auf Instagram aus, welcher ab nächster Woche starten soll. Bei diesem haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich im Chat aktiv am Programm zu beteiligen. Die Livestreams sollen täglich zu einer festen Uhrzeit ausgestrahlt werden und den Zuschauern jeden Tag unterschiedliche „Themen“ (z.B. Challenges, Basteln, Quiz, Aktuelles aus ihrem Leben etc.) präsentieren. Sie orientieren sich an YouTube-Videos, um die Interessen der Kinder und Jugendlichen aufzugreifen. Die Kinder und Jugendlichen sind eingeladen das Programm mitzugestalten. Sie können eigene Ideen und Vorschläge sowohl während des Livestreams in den Chat als auch über Umfragen in der Instagram-Story einsenden, sodass wir die Livestreams ihren Wünschen anpassen und verbessern können.




Markus Schütte(Stadt Oldenburg, Freizeitstätte Ofenerdiek)
Di, 24. März 2020 - 13:01 Uhr
Vor unserem Tor hängt jetzt: "Die Leine gegen Langeweile!" An der Leine hängen Tüten, darin sind verschiedene Holzbausätze mit einer Bauanleitung. Kinder und Eltern können sich eine Tüte aussuchen und mitnehmen. Gemeinsam können sie dann zu Hause an dem Projekt werkeln. In den Tüten ist alles drin, was für den Bausatz benötigt wird, oft werden nur noch Holzleim und eine Säge benötigt. Das Angebot wird sehr gut genutzt.

In der digitale Kinder- und Jugendarbeit nutzen wir die App PLACEm und soziale Netzwerke, soweit wie es dienstlich erlaubt ist. Darüber versuchen wir in Kontakt zu bleiben und Infos zuteilen. Und um gemeinsam mit unseren Jugendlichen digitale Aktionen zu entwickeln.




Lukad
Di, 24. März 2020 - 10:46 Uhr
Neben den auch sonst bestehenden Angeboten auf Instagram und dem bereithalten diverser Kanäle zur Kontaktaufnahme haben wir einen Discord Server aufgesetzt und sind dort in Zusammenarbeit mit lokalen Jugendclubs aktiv um den Kontakt zu halten und auszubauen, es werden lets plays im livestream angeboten.



Marie Hölker (Kinder- und Jugendhaus Hainholz)
Di, 24. März 2020 - 21:03 Uhr
Via Instagram und co. ist es in diesen Zeiten zumindest möglich, Spiele oder Aktionen digital anzubieten oder über die Live Funktion in Kontakt zu treten. Durch die Story-Funktion in Instagram besteht die Möglichkeit, Spiele zu erstellen, Aufgaben/Challanges zu stellen und kleine Wettkämpfe anzutreten. Ebenso können Medien genutzt werden, um Informationen weiterzureichen oder z.B. Rezepte und andere Ideen für die Zeit zu Hause als Input anzubieten. Gemeinsam mit den Honorarkräften unseres Musikangebots wird gerade überlegt, ob nicht durch nutzung von Social Media ein Song zu Stande kommen kann, der im Nachhinein mit den Jugendlichen zusammen bearbeitet werden kann. Außerdem biete ich den Jugendlichen an, telefonisch in Verbindung zu bleiben. Für andere/weiter Ideen und Anregungen bin ich sehr dankbar.



Benvenuto Aurélia (Escher Jugendhaus)
Di, 24. März 2020 - 19:08 Uhr
Hallo, als Team haben wir eine #stayathomechallenge gestartet, um unser tägliches Leben während dieser Zeit zu zeigen.

Ziel ist es, mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben und jede Woche andere Challenges zu starten. Wir fragen ihnen, ihre Foto- / Videomontage zu erstellen und uns zu markieren. Dann wählen wir die besten Videos aus, die auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht werden. LG
--> Zum Youtube-Kanal



Gunnar Czimczik (Stadt Wolfsburg, Jugendförderung)
Mo, 23. März 2020 - 19:05 Uhr
Durch das Projekt "Wir helfen", gemeinsam organisiert von Stadt Wolfsburg (Jugendförderung), VfL Wolfsburg Fußball GmbH und dem Stadtjugendring Wolfsburg, erhalten Bürger*innen, aber auch Privat-Initiativen weitere Unterstützung im täglichen Kampf gegen die Auswirkungen des Coronavirus. Das Projekt "Wir helfen" soll die vielen lokalen Initiativen ergänzen und bestehende Lücken im Stadtgebiet füllen. Niemand soll das Gefühl bekommen, diese Krise allein und ohne lokale Unterstützung durchstehen zu müssen. Weitere Informationen:
--> https://wolfsburger-helfen.de



Stefan Schaper (AWO Kinder- und Jugendzentrum Schiene / Medienkoordination Braunschweig)
Mo, 23. März 2020 - 17:26 Uhr
Wir haben für unsere Kids einen Minecraft Server gemietet der täglich (aktuell von 10:00-12:30 Uhr) online ist. Zusammen besprechen wir morgens über Discord, was/wie gespielt werden soll. Ob im Kreativ-Modus oder im Überleben, danach werden Quest oder ähnliches besprochen.

Folgende Idee wollen wir zuätzlich in den nächsten Wochen testen, bzw. umsetzen:

Ein Machinima Film erstellen
Die Kids entwicklen eine Geschichte und erzählen/spielen sie in Minecraft nach. Mittels Screenrecording (OBS Studio) nehmen wir diese "Szenen" auf und vertonen sie dann nach.

"Eine Stadt, die funktioniert"
Wir wollen auf dem Server uns Projekt "Eine Stadt,..." wieder starten. Aufgabe der Spieler*innen ist es ein Stadt zu bauen, die funktioniert, also eine Infrastruktur hat wie, Wasserleitungen, Abwasser oder Strom. Natürlich müssen auch alle notwendigen Institutionen (Wasserwerk, Feuerwehr, ...) gebaut werden und jeder darf natürlich auch sein Haus haben. .-)

Damit das funktioniert, braucht es aber Planung. Welche Vorgaben sind wichtig? Wer baut was? Wie breit muss eigentlich eine Straße in der Stadt sein (damit die Infrastruktur drunter passt).
Über Discord soll das besprochen und mittels Onlinetool --> Bitpaper geplant werden.

Auf unseren Internetseiten veröffentlichen wir zudem täglich neue Ideen und Tools für Digitale Offene Kinder- und Jugendarbeit #DOKJA.



Thomas Oesterreich (ZPOP Brandenburg)
Mo, 23. März 2020 - 10:10 Uhr
das Homerecording Camp bildet den Abschluss eine Halbjahresprojektes rund um das Thema digitale Musikproduktion. Wir starteten im Oktober 2019 mit einem 1. Homerecording Camp (über 4 Tage) und führten danach im Laufe der Zeit 6 weitere Workshop Tage durch. Die Teilnehmenden hatten bei uns vor Ort die ganze Zeit über Zugang zu 3 Produktionsplätzen und nutzen diese bisher rege. Nun steht das Abschlusscamp in den Osterferien vor der Tür und die Problematik Corana scheint alles zu Nichte zu machen. Aber nicht mit uns…

Aufgrund der aktuellen Situation, mussten wir unser Format den Umständen anpassen und können nun Online für die Kids und die Coaches da sein. Wir haben mit Hilfe eines Webmasters auf unserer Homepage eine E-Learning Plattform eingerichtet und so die Grundlage für Online Angebote geschaffen. Da eine direkte Durchführung des Camps nicht möglich ist arbeiten unsere Coaches momentan an mehreren Videotutorials (für die angemeldeten Teilnehmenden (TN), das Camp ist mit 14 TN ausgebucht). Diese bieten erweitertes Grundlagenwissen und praktische Beispiele rund um das Thema Homerecording. Hierbei erstellen wir präzise Anleitungen und gehen auf die vielen Fragen ein die Rund um das Gesamtprojekt aufgekommen sind. Natürlich auch auf Fragen der Fortgeschrittenen TN. Um eine Anwendung zu Hause möglich zu machen haben wir über unseren langjährigen Partner Steinberg Software organisiert die die Teilnehmenden mit jedem normalen PC nutzen können. Die TN schauen sich die Tutorials an und erarbeiten sich so ihre eigenen Produktionen. Während der ersten zwei Camp Tage sind unsere Coaches dann per Videochat für Fragen und Anmerkungen der TN erreichbar. Somit haben die TN an den folgenden zwei Tagen Zeit ihr Wissen individuell zu vertiefen und sich weiter auszuprobieren. Eine komplett eigene Musik Produktion ist Ziel jedes einzelnen TN im Camp.

Sobald sich die Situation wieder entspannt hat, werden wir mit den Coaches gemeinsam an zwei weiteren Präsenztagen, im ZPOP an die Inhalte anknüpfen und helfen die Produktionen der TN fertig und präsentierbar zu machen.

Darauf folgen dann noch 2 Workshops zu den Themen Recht und Umgang mit Veröffentlichung von eigener Musik und der heutigen Möglichkeiten der Verbreitung.

Im Schlimmsten Fall werden wir das gesamte Projekt Online durchführen.

Auf Initialzündung zu diesem Projekt hin folgen nun Schritt für Schritt die Erweiterung der gesamten ZPOP Inhalte Online. Die Kids, Erwachsenen und weiterhin Interessierten Menschen werden so nicht alleingelassen, finden sinnvolle Freizeitbeschäftigung und bleiben in ihren Interessengruppen, in ihren Communitys vernetzt.

Ansprechpartner: Thomas Oestereich // Leiter des ZPOP
Einrichtung: ZPOP Brandenburg (Zentrum für Popularmusik)
Träger: Stiftung SPI NL Brandenburg Nord West
Projekt: Homerecording 4 Kids // Hands on Workshops und Camps




BAG OKJE
Mo, 23. März 2020 - 12:15 Uhr

Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e. V.

Service

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